05 | 09 | 2010
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Am Kaulberg geboren


Das Berggebiet - der Kaulberg - war sein Geburtsort: hier trafen sich nach dem ersten Weltkrieg fußballbegeisterte Männer und bolzten auf abgemähten Wiesen an der Waizendorfer Straße. Da man sich aber im Wettkampf messen wollte, wurde 1920 ein Verein gegründet, der im Röckeleinskeller auf den Namen "Ball-Spiel-Club 1920" getauft wurde. Man schloss sich dem Süddeutschen Fußballverband an. Schon nach vier Jahren wurde der Sprung in die A-Klasse geschafft, und im Jahre 1926 besiegte der BSC in einem Freundschaftsspiel den zur damaligen Zeit auf einsamer Höhe stehenden 1. FC 1901 Bamberg mit 1:0. In dieser Zeit waren einige Probleme zu lösen, denn hohe Fahrtauslagen (u.a. nach Schweinfurt, Hassfurt und Bad Kissingen) mußten gedeckt werden; zudem hatte man keinen eigenen Sportplatz. Die Folge war der Abstieg in die unteren Spielklassen. Mit Beginn des Dritten Reiches und des zweiten Weltkrieges kamen weitere Schwierigkeiten hinzu. Nach dem Kriegsende wurden am 14. Oktober 1945 - zuvor hatten sich die Mitglieder die den Krieg heil überstanden hatten, zur Neugründung des BSC zusammengefunden- auf dem hergerichteten alten Plärrerplatz das erste Spiel gegen den FV 1912 Bamberg ausgetragen. Doch der Plärrerplatz war keine Lösung, und so wurde von der Stadt Bamberg ein Sportplatz am Luitpoldhain zugewiesen, auf dem man von 1947 bis 1961 spielte. In diesen Jahren spielte man unter der Leitung von Herrn Bittermann und Edgar Schröder längere Zeit in der B-Klasse. Infolge des Baus des Rhein-Main-Donau-Kanals mussten wir auch diesen Platz wieder räumen. Uns wurde ein Sportplatz östlich der Schleuse in Aussicht gestellt, und im Jahre 1972 konnten wir das Gelände in Anspruch nehmen. Bis es soweit war, trug der BSC seine Spiele bei den Freien Turnern, beim VFL Jahn, den Zwölfern und auf der Festwiese aus.


Die Nachwuchsarbeit konnte jetzt intensiver betrieben werden, jedoch hatte man keine Unterkunft. Das Duschen und Umkleiden war ein Problem. Der BSC wird es Herrn Alfred Staff, dem damaligen Vorstand des Kleingartenvereins Sendelbach, nicht vergessen, dass wir den Kantinenraum des Kleingartenvereins zur Verfügung gestellt bekamen.
Im Jahre des Weltmeisters 1974 wurden dann die Mitglieder vor die Alternative gestellt, den Verein aufzulösen oder ein Vereinsheim zu bauen. Unter dem damaligen ersten Vorstand, Heinrich Betz, wurde dass ins Augegefasste Projekt verwirklicht. Mit Geldspenden, Darlehen und über 9.000 geleisteten Arbeitsstunden unserer Mitglieder konnte nach 1 jähriger Bauzeit das Vereinsheim seiner Bestimmung übergeben werden. Das Vereinsheim wurde bzw. wird immer noch auf einer Hüttendienstbasis bewirtschaftet, welches man auch heute noch für Feierlichkeiten anmieten kann.


1980 schaffte man unter Gero Thieme den Aufstieg in die B-Klasse. Nach drei Jahren verabschiedete man sich und man musste wieder in der C-Klasse ran. Trainer Reinhold Nargang gelang 1987 der Wiederaufstieg. Doch die Zugehörigkeit dauerte wiederum nur 2 Jahre, ehe im Jubiläumsjahr 1990 mit Trainer "Max David" der Aufstieg wiederum geschafft wurde. Unter den Trainern Rainer Arras, Gero Thieme und Thomas Fleischmann spielte der BSC sechs Jahre in Folge in der B-Klasse Nun hat Thomas Geuss die Zügel als Trainer und Reinhardt Beck das Ruder als Vorstand in der Hand und möchten dem BSC Bamberg zu alten Tugenden verhelfen. Im Momentanen Spielbetrieb befinden sich eine 1.Mannschaft und eine ALTE HERREN-Abteilung, sicherlich ist in geraumer Zeit eine Jugend wieder geplant, denn ohne Jugendliche geht es nicht.