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Wohin gehts am Sendelbach |
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Die Rückrunde, die der BSC Bamberg in der letzten Saison hingelegt hatte, ließ auch im Vorfeld dieser Spielrunde auf einiges hoffen. Und tatsächlich gelang den Sendelbachern ein ansehlicher Start, der ihnen den zweiten und auch lange Zeit den dritten Platz bescherte. Nun aber hat man eine Niederlagenserie hingelegt und ist infolgedessen wieder auf Platz zehn abgerutscht. Grund genug um nachzufragen, was los ist am Sendelbach!?
Die Rückrunde, die der BSC Bamberg in der letzten Saison hingelegt hatte, ließ auch im Vorfeld dieser Spielrunde auf einiges hoffen. Und tatsächlich gelang den Sendelbachern ein ansehlicher Start, der ihnen den zweiten und auch lange Zeit den dritten Platz bescherte. Nun aber hat man eine Niederlagenserie hingelegt und ist infolgedessen wieder auf Platz zehn abgerutscht. Grund genug um nachzufragen, was los ist am Sendelbach!?
Die Zeichen standen eigentlich gut beim Traditionsverein an der Bamberger Schleuse. Nach einer Saison im letzten Jahr, die so erfolgreich abgeschlossen werden konnte wie keine andere Saison mehr seit acht Jahren und etlichen Neuzugängen, durfte man den BSC Bamberg zumindest als Verein auf der Rechnung haben, der es ins obere Mittelfeld schaffen könnte. Nach einem guten Start wurde die positive Entwicklung zumindest vorerst bestätigt. Mit einem Sieg gegen Strullendorf II stand man gut da und auch danach konnte man sich noch im oberen Bereich der Tabelle halten. Doch der Oktober schien alles andere als golden für die Sendelbacher.
Akute Personalnot

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Einer der Spieler, die Thomas Geuss zur Zeit extrem fehlen: Johannes Schmidt |
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anpfiff.info |
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Im anpfiff Interview aus dem Mai diesen Jahres sagte der Abteilungsleiter des BSC Matthias Dechant noch, dass es "das Ziel sein muss oben mitzuspielen in der A-Klasse". Diesem Ziel schob er allerdings noch einen Satz nach, der nun, ein halbes Jahr danach, aktueller ist den je. "Ein gesunder 18-Mann-Kader und eine gute Vorbereitung werden zeigen, wo wir am Ersten Spieltag stehen", ließ Dechant damals nämlich verlauten. Und tatsächlich war man mit den Neuzugängen und auch dem Kader, der aus ca. 20 Mann bestand, zufrieden. Die Vorbereitungsspiele konnten auch gegen höherklassige Teams zufriedenstellend absolviert werden, wie der Trainer Thomas Geuss bestätigt. So weit, so gut. "Dann plötzlich, litten wir unter akuter Personalnot. Ein Riesenproblem zur Zeit", bedauert Geuss, der zwar froh ist über die vielen Studenten, die in seinem Team spielen, nun allerdings auch die negativen Seiten dieses Umstandes zu spüren bekommen hat. "Viele der Spieler sind zwei bis drei Wochen in ihre Heimat gefahren, andere mussten bis zu vier Wochen weg um Praktika zu absolvieren", erklärt er zerknirscht. Dies alles hat sich auch äußerst kurzfristig ergeben, so dass man "so einer schnellen Entwicklung nicht vorbeugen konnte". Kurzfristige Ausfälle, wie Leistungsträger Johannes Schmidt um nur einen Namen zu nennen, die überhaupt nicht kompensiert werden können. Dazu gesellt sich noch die Tatsache, dass einige Spieler beruflich so eingebunden sind, dass sie weder trainieren noch spielen können. Allen voran ist hier Yalcin Agcioglu zu nennen, der sowohl in letzter als auch in dieser Saison statistisch gesehen in jedem Spiel getroffen hat. Auch Andreas Steber fällt aus, weil er beruflich voll eingespannt ist und das auch noch an verschiedenen Orten. Hinzu kommen noch Langzeitverletzte, wie Louis Dueborgdioe, der auf unbestimmte Zeit ausfällt. "Wenn ich alles zusammenzähle, dann komme ich auf acht Ausfälle! Bei einem 20-Mann-Kader bleiben noch zwölf Spieler. Das erklärt wohl auch die sportliche Situation derzeit", sorgt Thomas Geuss für eine Eklärung, warum es in letzter Zeit immer weiter nach unten ging in der Tabelle. "Nach gutem Anfang stehen wir nun fast mit leeren Händen dar." Tatsächlich. Nachdem es der BSC geschafft hat sich neu zu strukturieren und richtig schön aufzuspielen, ist er nun wieder im Niemandsland der Tabelle angekommen.
"In die Winterpause retten"

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Kam selber nochmal unverhofft zum Einsatz: Abteilungsleiter Matthias Dechant. |
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anpfiff.info |
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Anders als das Ende der Vorrunde einzuläuten weiß sich Geuss momentan nicht zu helfen. "Es wird eher schwieriger als einfacher", sieht Geuss der Wahrheit ins Gesicht und ist froh, dass sich Alte Herren Spieler wie Raul Constantinescu auf die Bank setzen und aushelfen. Auch Thomas Geuus selber und der Abteilungsleiter Matthias Dechant mussten nochmal für ein paar Minuten die Fussballschuhe schnürren. "Nach der Winterpause sind wir wieder vollzählig", sieht der Trainer langsam Licht am Ende des Tunnels. Denn dann ist der Zeitraum, in dem gerade viele der auswärtig lebenden Studenten nicht in Bamberg sind, überstanden. Trotzdem ist Geuss stolz auf die Reservisten und Zurückgebliebenen, die sich gerade am letzten Wochenende "voll reingehängt haben". Der BSC Bamberg ist in der misslichen Lage, an der Situation nichts ändern zu können. "Die beiden Mittel, die uns helfen würden, sind bei uns leider nicht dermaßen vorhanden: Geld oder Jugenspieler", trifft Geuss den Nagel auf den Kopf. Spieler anwerben ist nicht möglich, junge Spieler hoch holen auch nicht, da keine A-Jugendmannschaft zur Verfügung steht. So bleibt nur der Biss in den sauren Apfel und das Warten auf die Pause um sich zu regenerieren. Bis dahin muss man noch zu den Eisenbahnern, die "auch ersatzgeschwächt geschlagen werden müssen". Dann kommen noch wieder erstarkte Erlacher an den Sendelbach und das wird "ganz,ganz schwer, denn da muss man nochmal 120% geben".
"Die ganze Situation ist gerade für die wenigen Spieler schade, die immer zum Training kommen und da sind, denn die leiden eigentlich am meisten darunter", bedauert Geuss seine letzten Hinterbliebenen, freut sich aber wieder auf die Zeit nach der Winterpause, um zumindest "das vordere Drittel der Tabelle nochmal anzugreifen".
Quelle: www.anpfiff.info
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